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Pandorum






Originaltitel: Pandorum
Herstellung: Deutschland / USA 2009
Regie: Christian Alvart
Darsteller: Dennis Quaid, Ben Foster, Cung Le
Laufzeit: 108 Minuten
Freigabe: FSK 16

 

Inhalt :

An Bord eines riesigen Raumschiffes erwachen die Astronauten Payton und Bower aus tiefem Schlaf - ohne Orientierung, ohne jegliche Erinnerungen. Wie lange haben sie geschlafen? Wo sind sie und was ist ihre Mission? Allein auf sich gestellt, bleibt den beiden nicht viel Zeit, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Durch die engen düsteren Luftschächte macht Bower sich auf den Weg zur Brücke - ihre einzige Chance dem Tod in der dunklen Unendlichkeit zu entgehen. Er kriecht ins pechschwarze Nichts, tiefer und tiefer. Nur über Funk hält Bower mit Payton Kontakt. Doch es dauert nicht lange, bis sie feststellen, dass sie nicht allein an Bord sind! Ein erbitterter Kampf ums Überleben und um die Zukunft beginnt - ihre und die der gesamten Menschheit...



SplatGore´s Meinung :

Von der Inhaltsangabe kann man sich natürlich noch kein Bild von machen und man hat geschickt nur die wichtigsten Sachen genannt, damit man beim Zuschauer gleich auf Spannung stößt. Und das hat man auch richtig gemacht. Wenn man ehrlich ist, ist die Inhaltsangabe zumindest in den ersten 15 Minuten schon sehr ausgeschöpft und man darf gespannt sein, was einem hier noch erwarten wird. Wenn man das Cover betrachtet hat und gesehen hat, dass der Film von den Machern der Resident Evil Reihe ist, kann man sich zumindest ein kleinen Teil vorstellen, wie es hier weitergehen wird. Zumal das man auf dem Schiff nicht alleine ist und jeden Augenblick die Hölle auf Erden auf einen herein brechen kann. Aber mal von vorne. Nachdem die beiden aus ihrem Tiefschlaf erwacht sind, verschaffen sie sich erst mal einen kleinen Überblick was hier überhaupt passiert ist und warum gerade sie an Bord sind. Antworten wird man dann erst später bekommen, da erstes Ziel ist den Reaktor zu erreichen und um das System neu zu starten, das einem nicht bald alles um die Ohren fliegt. So macht man sich auf die Suche nach diesem….

Pandorum hat schon zu beginn eine sehr düstere und auch beklemmende Atmosphäre. Dies liegt natürlich an dem Schiff und da alles sehr dunkel gehalten ist. Dies steigert die Spannung, vor allem da man jeden Augenblick mit einer Überraschung rechnen muss. Die Atmo ist auch ganz klar das positivste an dem Film, denn man sieht immer mal wieder ein paar Schatten, oder hört merkwürdige Geräusche. Das trägt zu einer schönen Grundstimmung bei. Und als dann der erste „Feindkontakt“ einsetzt, dann nimmt der Film auch noch so richtig an Fahrt auf. Man weiß noch nicht recht mit wem oder was man es hier zu tun hat. Aber eines ist sicher: Man muss es töten um selbst nicht getötet zu werden. Doch wie stellt man das an, zumal man noch immer auf der Suche nach dem Reaktor ist? Eine nette Idee fand ich auch, dass man noch ein paar weitere „Überlebende“ findet, die nach und nach auftauchen. Und keiner von ihnen weiß was los ist, oder warum er noch an Bord des Schiffes ist. Vom optischen her können die Darsteller recht gut glänzen, vor allem da sie vom Look her genau reinpassen. Vom darstellerischen Talent ist es zwar nicht überragend, aber ganz passabel zumindestens.

Ein paar nette Kämpfe und Effekte bekommt man dann auch noch zu sehen. Brutal ist Pandorum nicht wirklich, auch wenn hier und da mal das Blut spritzt. Man hält sich aber doch sehr bedeckt und für eine FSK 16 ist es völlig ok und auch ausreichend. Ein Schlachtfest hätte hier zwar auch reingepasst, aber es gibt da keinen Punktabzug für. Alien ist ja so gut wie ohne Blut ausgekommen und hat sich zu einem Kultfilm avanciert. Ich will jetzt sagen, dass Pandorum der nächste Kultfilm ist, aber mit der passenden Atmo und dieser Alien Thematik, kann man auch so schon eine Menge auf die Beine stellen. Und das hat man auch geschafft. Viel. hätte man ein wenig an der Laufzeit wegnehmen können, da er an einigen Passagen etwas zu lang geworden ist. Nichts desto trotz hat man eine solide Arbeit geleistet und einen netten Genre Beitrag abgeliefert. Klar kann er mit den ersten beiden Alien Teilen nicht mithalten, aber er geht seinen eigenen Weg und knüpft zumindest ein wenig an den Erfolg an.

7,5 / 10



Die Blu-RayDVD

Anbieter: Constantin
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1 EX
Untertitel: Deutsch

 

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