Boar

Inhalt:

Familie Monroe wollte eigentlich nur einen entspannten Urlaub im australischen Outback verbringen und dies mit einem Besuch bei Schwager Bernie (Nathan Jones) verbinden. Doch kaum ist die fünfköpfige Familie in dem kleinen Kaff angekommen, wo ihr Verwandter lebt, werden ihre Pläne jäh durchkreuzt: Ein riesiger, blutrünstiger Keiler treibt dort nämlich sein Unwesen und zieht eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Selbst die härtesten Burschen der Gegend fallen dem Monster zum Opfer – und schließelich liegt es ganz allein Bernie und die Monroes, einen Weg zu finden, das Blutvergießen zu stoppen...

 

 

Boar bedeutet übersetzt soviel wie Eber / Keiler, was den Film genau wiederspiegelt. Wie man schon ahnen kann, handelt es sich hierbei um keinen normalen Keiler, vor allem nicht, wenn er Jagd auf Menschen macht. Auch die Größe ist wirklich besonders, da er gut 10 mal größer ist, als er eigentlich sollte. Warum er so enorm ist, wird man nicht erfahren und kann nur mutmaßen. Ebenso warum ihn nicht schon viel früher jemand entdeckt hat, aber nun gut. Bei Horrorfilmen muss man nicht immer nach der Logik suchen und oftmals sein Hirn einfach nur ausschalten.

  

Um so ein rieser Eber zu realisieren, kann man nicht immer ohne Computer Effekte auskommen. Auch wenn auch mal ein Modell zum Einsatz kommt, kann man eben nicht alles so realisieren, gerade wenn das Schwein rennt und dabei Menschen angreift. Bei den Attacken aber wird es recht blutig. Man macht hier meistens recht kurzen Prozess und es gibt eine schöne Sauerei. Vor allem wenn ein normaler Mensch gerade locker ins Maul von dem Keiler passt und als kleiner Happen dient.

  

In dem australischen Film konnte man mit John Jarrett und Bill Moseley 2 bekannte Namen verpflichten. Beide kennt man bereits aus anderen Horrorfilmen und weiß somit, dass sie ihre Sachen kennen. Leider hakt es an der Story hier und da mal, aber was will man hier eigentlich erwarten? Es taucht auf einmal so ein riesen Schwein auf und macht auf alles und jeden Jagd, der ihnen vor die Reisser kommt und genau das bekommt man auch zu sehen. Durch die Location bekommt man ein paar schöne Bilder aus Down Under zu sehen und auch ansonsten gibt man sich viel Mühe damit. Für einen Tierhorrorfilm ganz ok, aber man sollte lieber erstmal nicht ganz so viel erwarten und sich einfach überraschen lassen.

  

6,5 / 10

 

 

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