The Monster Project

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Die Kumpels Devon (Justin Bruening) und Jamal (Jamal Quezaire) haben gerade auf ihrem YouTube-Kanal einen Hit mit einem gefaketen Video gelandet, das angeblich ein echtes Monster zeigt. Um daran anzuknüpfen, möchten sie mit einer eigenen YouTube-Reality-Sendung nachlegen. In dieser wollen sie Menschen interviewen, die glauben, dass sie selbst Monster, zum Beispiel Vampire oder Werwölfe, sind. Mit einer Anzeige finden sie zahlreiche Bewerber für ihr Monster-Projekt. Als die Dreharbeiten in einem baufälligen alten Anwesen losgehen soll, rekrutiert Devon noch seine Ex-Freudin Murielle (Murielle Zuker) und deren neuen Freund Bryan (Toby Hemingway) zur Unterstützung. Doch bald muss das Quartett erkennen, dass Monster sehr real sind…

 

Wie schnell man sich im Internet etwas Geld verdienen kann ist ja unlängst bekannt. Gerade wenn man auf Internetplattformen viele Follower hat, die regelmäßig sich die Videos anschauen, dann klingelt die Kasse. Da ist es doch gar nicht so abwegig wenn man mit echten Monstern daher kommt. Klingt zwar ein wenig absurd, aber wenn man es richtig verkauft, dann ist es ja egal. Hauptsache viele schauen zu und der Geldbeute klimpert.

 

Nach einer Anzeige ist man auf der Suche nach Leuten, die Erscheinungen mit Monstern etc. gemacht haben. Die Crew ahnt wohl nicht im geringsten, dass sie hier nicht ein paar Spinner vor die Kamera bringen wollen, sondern die tatsächlich ein dunkles Geheimnis verbergen. Doch das ganze kann man sich ja schon denken. Gefilmt wird alles mit einer wackeligen Kamera im Found Footage Stil. Das kommt in dem Fall gut rüber, doch ist solch eine Technik immer eine Gewöhnungssache.

 

Wie so oft beginnt man erst mal ganz harmlos und arbeitet sich dann immer mehr auf ein spektakuläres Ende hin. So auch hier. Abgerundet wird das ganze in einem alten verlassen Haus – na klar, was auch sonst? Aber das passt ja auch gerade hier rein. Man bekommt dann immer mehr Schreckmomente und die Atmosphäre wird immer dichter. Vor allem am Ende wenn alle ihre Beine in die Hand nehmen müssen, um nicht ihr Leben zu gefährden. The Monster Project erfindet das Genre keineswegs neu, bietet aber einen frischen Wind und macht es somit ganz interessant. Wer sich erschrecken lassen will und mit einer wackeligen Kamera kein Problem hat, der ist hier bestens bedient.

 

Wertung: 7 / 10

 

 

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