It Stains the Sands Red

Inhalt:

 

Las Vegas wird von Zombies überrannt. Partygirl Molly (Brittany Allen) und ihr Freund Nick (Merwin Mondesir) verlassen die Stadt der Sünde und machen sich auf den Weg durch die Wüste Nevadas. Mitten im Nirgendwo bleiben sie mit dem Wagen stecken, während die Sonne auf sie herabknallt. Und dann stolpert in der Ferne ein Untoter heran. Molly versteckt sich im Auto, doch als der Zombie Nick beißt, nimmt sie entsetzt Reißaus. Währenddessen fällt das Monster über die Innereien ihres toten Freundes her, doch das Mahl reicht ihm nicht und er stellt der Entkommenen nach. Mit ihren hochhackigen Schuhen flieht die erschöpfte Molly quer durch die sengend heiße Wüste, um sich zur Zivilisation durchzuschlagen… dabei ist der Zombie-Verehrer im Schlepptau nicht einmal ihr größtes Problem in dieser postapokalyptischen Welt.

 

 

 

Ein Zombie der Molly durch die Wüste folgt, um sie zu fressen? Das klingt auf den ersten Blick etwas unglaubwürdig, doch wenn man die Wüste kennt, dann weiß man, dass es sehr schwer ist sich hier zu verstecken, bzw. diese einfach mal so locker zu durchqueren. Vor allem im Sommer und da ist der Zombie hinter ihr wirklich das kleinste übel. Jedenfalls hat man sich noch die ein oder andere Überraschung einfallen lassen.

 

Natürlich fragt man sich, warum sie nicht einfach die Straße runter läuft und wartet bis ein Auto vorbei kommt? Auch wenn man schon stundenlang gewartet hat und niemand vorbei gekommen ist, so ist die Chance auf Rettung dort auf jeden Fall viel größer. Aber Logik darf man hier nicht suchen. Gegen Ende hin schlägt man die Händen über den Kopf, weil der Film so eine prekäre Wendung nimmt, dass man gerade nicht glaubt was man sieht. Leider können wir hier nicht näher drauf eingehen, denn sonst würde man zu viel spoilern. Wenn man dort angekommen ist, weiß man aber gleich was gemeint war.

 

Mit so einer Thematik einen Film zu füllen und den Zuschauer anderthalb Stunden bei Laune zu halten, bzw. ihn zu unterhalten ist schon nicht einfach, doch man schafft es ohne größere Längen zu erzeugen. Es passiert immer etwas neues, was recht abwechslungsreich ist, doch sollte man sein Hirn ausschalten und quasi mit Molly von der Hitze brutzeln lassen, denn sonst würde man sich teilweise nur etwas aufregen. Einerseits hat man wirklich tolle Elemente eingebaut, auf der anderen Seite kann man nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Dieser Zombiefilm ist auf jeden Fall mal was anderes und belebt das Genre neu. Man sollte ihm auf jeden Fall eine Chance geben und sich danach seine ganz persönliche Meinung darüber bilden.

 

Wertung: 6 / 10

 

 

 

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