It Comes at Night

Inhalt:

 

Die Welt von Paul (Joel Edgerton), seiner schüchternen Frau Sarah (Carmen Ejogo) und ihres jugendlichen Sohns Travis (Kelvin Harrison Jr.) wird von einer bösartigen, pestähnlichen Krankheit bedroht, die beinahe das gesamte Leben auf der Erde ausgelöscht hat. Um Schutz vor den lebensgefährlichen Umständen zu finden, haben sie sich in ein abgelegenes Haus im tiefsten Wald zurückgezogen. Doch die Ruhe wird gestört, als eines Tages das junge Pärchen Will (Christopher Abbott) und Kim (Riley Keough) vor der Tür des Unterschlupfs steht und dort gemeinsam mit ihrem jungen Sohn Andrew (Griffin Robert Faulkner) Schutz sucht. Widerstrebend nehmen Paul und seine Familie die verzweifelten Flüchtlinge bei sich auf. Doch bald bricht Paranoia zwischen den neuen und alten Bewohnern aus, die von den Schrecken ihrer zerstörten Umgebung gleichermaßen traumatisiert sind...

 

 

Abgeschottet von der Außenwelt lebt die Familie mitten im nirgendwo. Sie haben Sicherheitsvorkehrungen getroffen, dass sie sich nicht mit der Krankheit anstecken. Sie wissen nicht was draußen abgeht und ob es sogar schon wieder „normal“ ist, doch lieber in Ruhe und Frieden wohnen, anstatt sich mit der tödlichen Krankheit infizieren, zumal sie innerhalb der Familie schon einen Verlust beklagen müssen.

 

All das ändert sich schlagartig, als ihnen jemand ins Haus einsteigt. Was tun? Das ist natürlich ein großer Zwiespalt. Kann man der Person trauen, oder überfällt er sie hinterrücks? Nach anfänglicher Skepsis aber nimmt man ihn auf und holt auch noch den Rest seiner Familie ab. Gemeinsam meistern sie den Alltag und können sich ergänzen, doch Bekanntermaßen ist hier nicht ewig eine friedliche Idylle. Hier kommt es zu folgeschweren Entscheidungen….

 

So ruhig wie der Film eine zeitlang läuft, so krasse Momente hat er auch. Da kommt es schon mal vor, dass man echt Schlucken muss. Das fängt schon am Anfang an und auch am Schluss wird es zu so einem Moment kommen. It comes at night ist vielleicht anders, als man vom Titel her vermuten lässt, doch das soll keineswegs den Film schlecht reden. Er ist auf jeden Fall interessant und für zwischendurch mal etwas anderes.

 

Wertung: 7 / 10

 

 

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