#funnyFACE

 
Originaltitel: #funnyFACE
Herstellung: Deutschland / Spanien 2015
Regie: Marcel Walz
Darsteller: Roland Freitag, Enya Maria Tames, Daniel Zielhoff
Laufzeit: 73 Minuten
Freigabe: FSK16






Inhalt :

Franzi und Nicolas haben einen traumhaften gemeinsamen Urlaub in Spanien vor sich und wollen es sich nicht nehmen lassen, ihre gemeinsame Zeit dort auf Kamera zu bannen. Doch ihre Reise wird nicht so idyllisch, wie sie sich das Ganze vorgestellt haben. Denn der Serienkiller Funnyface treibt vor Ort sein Unwesen und hat bereits seine nächsten Opfer im Visier.


SplatGore´s Meinung :

Der nächste Streich von Marcel Walz ist da! Bevor das Remake von Blood Feast in den nächsten Wochen erscheint, hat er sich nicht lumpen lassen und mit #funnyFACE nochmal einen Film raus geknallt, um die Fans bei Laune zu halten. Die Geschichte ist sicherlich nicht neu. Ein Killer filmt seine Opfer und stellt die Bilder dann ins Internet. Der Film ist sowieso eine sehr auf das soziale Netzwerk aufgebaut. Da heute kaum noch was ohne Facebook und Konsorten geht, poppen hier und da immer mal wieder Fenster mit unterschiedlichen hashtags auf. Die Idee dazu ist eigentlich ganz nett.

Anfangs könnte man meinen, dass der Film auch wieder als Found Footage, das ist aber nur eine kurze Zeit. Man sieht manche Einstellungen nur über die (Hand)Kamera, wenn das Pärchen diese gerade laufen lässt (was sie ständig tun um alles zu dokumentieren), aber dann wird das Bild auch wieder ganz normal. Apropos Bild. Die Bilder die hier eingefangen werden, sind wieder hervorragend in Szene gesetzt. Man versteht es, wie man die Bilder am besten einfängt und auch passend aneinander fügt, damit hier etwas großes entsteht.

Vom Inhalt her, kann sich jeder vorstellen was passiert. Ein maskierter Killer meuchelt alles ab, was ihm gerade vor die Nase kommt. Dabei trägt er eine Karnevalsmaske (die sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftig ist), aber das rote Licht von der Kamera in seinem Auge, ist wirklich gelungen. Vor allem im dunkeln sticht das sofort heraus und es sträuben sich einem die Nackenhaarte, wenn er sich an seine Opfer heran schleicht. Was diese nicht wissen ist, dass er es schon länger auf sie abgesehen und sie beobachtet hat. Doch irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo er zuschlägt!

In den meisten Slasherfilmen geizt man ja nicht mit Blut. Hier hält man sich aber sehr bedeckt, aber auf der anderen Seite funktioniert der Film auch so gut. Man setzt viel mehr auf Spannung und auf Atmosphäre, als auf Blut – was auch super wichtig ist und gerade in den spannenden Momenten kann man nur den Hut ziehen. Die Umsetzung hier ist auch wieder gut geworden. Der Rest des Filmes ist ganz akzeptabel (wie gesagt man hat eben alles schon einmal gesehen). Der Schluss ist klasse, als dieses Video dann verbreitet wird und es in die sozialen Netzwerke gelangt, wo gleich diskutiert wird, ob es echt oder doch ein fake ist!

7 / 10

Mit freundlicher Unterstützung von matador-film.de/Matador_Film.html



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