Interimere

 

Originaltitel: Interimere
Herstellung: Deutschland 2015
Regie: Rene Zhang
Darsteller: Moloch, Dennis Madaus, Maya Klein
Laufzeit: 16 Minuten
Freigabe: ungeprüft




Inhalt :

Dem zwielichtigen Ermittler „Pretty“ Jack ist jedes Mittel recht sein Ziel zu erreichen. Skrupellos verfolgt er die Spur der totgeglaubten Pia. Als ihm ein geheimnisvolles Tonband zugespielt wird deckt er eine haarsträubende Geschichte auf, in der ein verstobener Bruder, eine düstere Sekte und ein Haus voller Mysterien ihn schnell dazu bringen an seinem eigenen Verstand zu zweifeln.


SplatGore´s Meinung :

Regisseur Rene Zhang hat mit Interimere einen Slasher geschaffen, der an die glorreiche Zeit in den 80er Jahren erinnern soll. In einem klassen Retro Look, hat man optisch gleich mal was raus gehauen. Auch die Idee mit dem uralten Tonband (Tanz der Teufel lässt grüßen) ist nett. Da fühlt man sich gleich in die Zeit von Freddy, Jason & Co. zurück versetzt. Dies hält aber leider nicht lange an. Das liegt aber einzig und allein daran, dass es sich hierbei um einen Kurzfilm von etwa 16 Minuten geht und leider schon recht schnell alles vorbei ist.

Man muss von Beginn an gleich aufpassen. Der Zuschauer darf auch rätseln, ob sich das nun tatsächlich abspielt, oder ob einem der Verstand einen Streich spielt. Was klasse ist, als Pia auf einmal im dunkeln verschwindet und plötzlich Moloch als Killer wie aus dem nichts auftaucht. Das hat man wirklich spitzenmäßig gemacht. Natürlich muss man Moloch hier einfach heraus heben. Seine Gestalt lässt einem das Blut in den Adern gefrieren und niemand wünscht sich, diesem Ungetüm nachts auf der Straße zu begegnen. Die Leistung ist in der kurzen Zeit wirklich gut, wobei hier auch wieder mit dem Verstand gespielt wird. Zuviel will ich nicht verraten, aber am Ende gibt es noch eine tolle Szene im Auto.

Getragen wird der Film ganz klar vom Hauptdarsteller Dennis Madaus. Er macht seine Sache wirklich unglaublich gut. Überzeugend und authentisch! Das soll natürlich nicht die Leistung der anderen schmälern, aber ihn muss man hier wirklich heraus heben. Auch der Score ist sehr passend gewählt. Man merkt, dass der Komponist ein großer Carpenter Fan ist und sich von ihm bzw. seinen Filmen hat inspirieren lassen. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf Interimere aus.

Der Blutgehalt ist hier zwar recht überschaubar, das ganze macht aber nichts. Der Film erzielt dennoch seine Wirkung, auch wenn man sich viel. Eine richtig blutige Szene gewünscht hätte. Die Story kann man in der kurzen Zeit nur recht schwer unterbringen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob und wann es zu einem Langfilm kommen wird. Die Ansätze waren wirklich nicht schlecht und wenn man all das (und viel. Auch Moloch) in einem Spielfilm unterbringen kann, dann kann hier schon etwas gutes entstehen. Ein kurzweiliger Filmspaß, der sich sehen lassen kann.

PS: Wer sich fragt warum der Titel Interimere heisst und keine Ahnung hat was es bedeutet sei gesagt, dass es Latein ist und so viel heisst wie: jemandem aus dem Weg räumen / töten / Todesangst / jemanden zu Tode ängstigen!!

7/ 10

Mit freundlicher Unterstützung von treehauz.org/

Und hier noch ein paar Links für euch:

Trailer: vimeo.com/137343546
FB: facebook.com/TreehauzMedia


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