Curse of Doctor Wolffenstein, The



Originaltitel: The Curse of Doctor Wolffenstein
Herstellung: Deutschland 2015
Regie: Marc Rohnstock
Darsteller: Mika Metz, Isabelle Aring, Julia Stenke
Laufzeit: 114 Minuten
Freigabe: ungeprüft





Inhalt :

Dr. Victor Wolffenstein, ein genialer und gleichermaßen teuflischer Arzt, hat sich ein hohes Ziel gesetzt, er will unsterblich werden! Im Jahre 1930, in einem kleinen Dorf, braut er mit Hilfe wissenschaftlicher Versuche und okkulter Rituale ein Serum, welches ihm helfen soll, sein Ziel zu erreichen. Doch das Serum hat nicht ganz den gewünschten Effekt, es macht ihn zwar unsterblich aber Dr. Wolffenstein, der einen Selbstversuch an sich unternahm, infiziert sich mit Nekrose. Durch diese Krankheit sterben seine Körperteile langsam ab und es bleibt ihm nichts anderes übrig als diese gegen neue zu ersetzen. Dr. Wolffenstein bedient sich rücksichtslos an der Dorfbevölkerung, verstümmelt und mordet völlig gefühllos. Dieses Teufelswerk lassen sich die Bewohner nicht gefallen! Ein wütender Mob stellt den Doktor in seiner Praxis, verschleppt ihn und begräbt ihn bei lebendigem Leibe.

Mehr als 80 Jahre später machen sich fünf Jugendliche auf zur größten Rave Party des Jahres. Dabei stranden sie auf Grund einer Autopanne in einem kleinen, abgelegenen Nest und müssen dort auf die Reparatur warten. Um das Beste aus ihrer Lage zu machen, entschließen sie sich in die örtliche Disco zu gehen und dann beginnt das Grauen. Dr. Wolffenstein ist zurück mit einem selbstgezüchteten Wesen, dem Infiltrator, mit dessen Hilfe er seine Opfer zu sich lockt. Er hat nichts anderes im Sinn als seinen Fluch zu brechen, den Fehler in seinem Serum zu beheben und sich von der Nekrose zu heilen. Dabei ist nichts und niemand vor ihm sicher!


SplatGore´s Meinung :

Marc Rohnstock und sein Infernal Teams haben ja mit Necronos ein wahres Brett abgeliefert. Da sind die Erwartungshaltungen der Fans natürlich schon sehr groß, was den nachfolgenden Film betrifft. Mit The Curse of Doctor Wolffenstein hat man sich auf jeden Fall wieder selbst übertroffen. Das kann man am Anfang schon ganz klar sagen. Mein schafft es, sich noch weiter zu verbessern und ein tolles Spektakelt auf die Leinwand zu bringen, was dem Zuschauer noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Idee mit dem Doctor ist wirklich grandios. Verkörpert wird der Doc durch Mika Metz, der die Rolle nicht nur verkörpert, sondern sie so richtig auslebt. Man hätte sich hierfür keinen besseren aussuchen können. Ich lehne mich jetzt mal so weit aus dem Fenster und sage, dass er es so gut gemacht hat, wie einst Robert Englund als Freddy, wo man sich keinen anderen dafür vorstellen konnte. Die Bewegungsabläufe, die Mimiken und Gestiken sind einfach nur Hammermäßig umgesetzt. Da passt einfach alles zusammen. Man hat in dem Film bewusst darauf geachtet, dass man hier ausgebildete Schauspieler für bekommt, was auch sichtlich erkennbar ist. Der Film wird auch durch alle getragen und macht es so noch einen Tick besser. Man hat wirklich akribisch darauf geachtet, dass einfach alles passt und das fängt natürlich schon mit dem Cast an. Ein ganz großes Lob an alle Darsteller, die ihre Sache allesamt mehr als gut machen.

Natürlich wollen alle wissen, ob man auch hier wieder eine Gore Granate erwarten kann und man kann beruhigt sein. Es wird gesplattert, gemetzelt und ohne Rücksicht auf Verluste, wird alles platt gemacht, was dem Doctor vor die Nase kommt. Es wurde wieder Unmengen an Kunstblut verbraucht, was dem Splatterfan Tränen vor Freude in die Augen treiben wird. Die Effekte (natürlich wiedersamt alle handgemacht) sehen alle so krass und authentisch aus, dass man manchmal den Mund nicht mehr zubekommt. Ein derbes Splatterfest bekommen wir hier zu sehen, was einfach nur grandios ist. Ein kleiner Kritikpunkt ist vielleicht, dass hier zu viel mit Macheten gearbeitet wurde. Auch wenn man das gerne sieht und es wirklich geil ausschaut, wenn man eine Machete in der Rübe hat, aber weniger ist manchmal mehr. Fast jeden Kill hat man damit gemacht.

Der Film funktioniert auf 2 Weisen. Einmal durch seine harten und überaus brutalen Splattereffekte, aber auch, dass man auch viel an Komik mit reingebracht hat, was man zuvor in dem Maße nicht von Marc gekannt hat. Die Gags passen aber allesamt richtig gut rein und man muss des öfteren laut loslachen. Die Mischung zwischen Splatter und Komik passt hervorragend rein und macht es zu einer Splatterkomödie, die man sich gerne immer und immer wieder rein ziehen will. Dazu kommen die spannenden und sehr atmosphärischen Passagen, wenn der Doc wieder sein Unwesen treibt und es einem Gänsehaut beschert.

Durch solche Werke lebt der deutsche Splatterfilm wieder auf und man kann auf jeden Fall sagen, dass es sich hierbei um einen der besten Filme in dieser Sparte handelt. Auch wenn der Film wieder länger als normal ist (fast 2 Stunden) hat man keinen Leerlauf drin und die Zeit vergeht wie im Flug. Es macht so einen Spaß, den Film zu betrachten, dass man damit am liebsten weiter machen will. Das war Hoffentlich nur der Anfang, denn wir wollen den Doc weiter killen sehen….

PS: Natürlich gibt es auch hier wieder massig nacktes Fleisch zu sehen!!!

9 / 10


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