Proxy - Wenn Alpträume wahr werden




Originaltitel: Proxy
Herstellung: USA 2013
Regie:: Zack Parker
Darsteller: Alexia Rasmussen, Alexa Havins, Kristina Klebe
Laufzeit: 122 Minuten
Freigabe: FSK 18





Inhalt :

Die junge, hochschwangere Esther Woodhouse (Alexia Rasmussen) kommt gerade von einem Termin bei ihrem Gynäkologen, da wird sie ohne Vorwarnung von einem Angreifer in Kapuzen-Shirt überfallen und schwer misshandelt. Zunächst scheint der Vorfall für sie ein kompletter Schicksalsschlag zu sein, verliert sie doch das Baby und muss mit den körperlichen wie psychischen Konsequenzen zurechtkommen. Trotz allem scheint der Angriff auch Positives mit sich zu bringen: Ihr bisheriges Leben in Einsamkeit scheint beendet, nachdem sie sich im Kreis einer Selbsthilfegruppe, der sie nach der Attacke beitritt, öffnen kann. Sie findet auf diese Weise Verständnis und letztlich sogar Freunde, darunter Melanie (Alexa Havins), die erzählt, dass ihr Kind von einem betrunkenen Autofahrer getötet wurde. Doch bald muss Esther erkennen, dass man nicht jedem Menschen gegenüber allzu offen sein sollte...



SplatGore´s Meinung :

Das ist für eine werdende Mutter das schlimmste, was einem passieren kann. Es ist nicht mehr lange, bis man zu dritt ist und dann so etwas. Nachdem Schicksalsschlag sucht sie Hilfe bei einer Selbsthilfegruppe und schnell lernt sie dort auch jemanden kennen, mit der sie sich anfreundet. Durch Zufall findet sie heraus, dass sie doch einen Sohn hat. Doch warum geht sie dann überhaupt zu so einer Gruppe? Als sie Melanie darauf anspricht, weicht diese nur aus und sagt, dass Esther sich all das nur einbildet. Doch diese Lüge, baut sich immer mehr auf, bis es zu einem großen Knall kommt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Proxy auf den ersten Blick eher unscheinbar für die Zuschauer ist. Gerade wenn man das Cover betrachtet und sich die Inhaltsangabe durchliest. Man weiß aber nicht, in welche Richtung sich der Film entwickelt und das hat es doch in sich. Der Film ist total unberechenbar und das ist auch seine große Stärke. Man denkt nun, dass nun alles gesagt und getan worden ist, dann kommt wieder etwas unvorhergesehenes um die Ecke.

Mit 2 Stunden fällt Proxy eigentlich zu lange aus. Man hätte die Geschichte gerne um 20 oder 30 Minuten verkürzen können. Das Pulver ist fast schon zur Mitte des Filmes verschossen, doch erst gegen Schluss kommt es dann knüppeldick. Zum Glück kann man den Leerlauf dazwischen ein klein wenig kompensieren. Es weht hier mal ein frischer Wind in dem Genre, was wirklich sehr erfreulich ist. Für die Männer dürfte es zudem noch sehr erfreulich sein, dass das ganze ein wenig erotisch angehaucht ist und man hier von den Hauptdarstellerinnen ein wenig zu sehen bekommt.
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7 / 10




Mit freundlicher Unterstützung von


Die Blu-Ray
Anbieter: Ascot Elite
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Deutsch, Englisch HD DTS 5.1
Untertitel: deutsch


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Screenshots

















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