Der Rasenmähermann



Originaltitel: The Lawnmower Man
Herstellung: USA 1992
Regie:: Brett Leonard
Darsteller: Jeff Fahey, Pierce Brosnan, Jenny Wright
Laufzeit: 107 Minuten
Freigabe: FSK 16





Inhalt :

Der Wissenschaftler Dr. Lawrence Angelo (Pierce Brosnan) führt im Auftrag der US-Regierung Experimente zur Steigerung der Intelligenz durch. Geheimnisvolle Substanzen und Versuche mit virtuellen Realitäten sollen bei der Erschaffung von Super-Soldaten helfen. Ein Schimpanse, der als Versuchstier missbraucht wird, bricht aus dem Labor von Dr. Angelo aus und löst so eine gefährliche Kette von Ereignissen aus. Der Affe flieht direkt in die Arme des geistig zurückgebliebenen Gärtners Jobe (Jeff Fahey), den alle nur den Rasenmähermann nennen. Das hilft dem armen Schimpansen aber wenig. Die Forscher spüren ihn auf und töten ihn. Der frustrierte Dr. Angelo beschließt, die Forschungen auf anderem Wege weiterzuführen. Er bietet Jobe an, ihn zu „unterrichten“. Mit ihm als Versuchsobjekt wird das Experiment weiter geführt. Schnell stellen sich herausragende Erfolge ein. Jobe wird nicht nur immer intelligenter, sondern entwickelt auch in kürzester Zeit telekinetische und telepathische Fähigkeiten. Doch die Versuche geraten außer Kontrolle: Jobe, der das Experiment unbedingt fortsetzen will, spritzt sich versehentlich eine Aggressionsdroge. Der blutige Rachefeldzug des Rasenmähermannes beginnt.




SplatGore´s Meinung :

Der Rasenmähermann basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Auf den ersten Blick fragt man sich wie das denn sein kann, da es sich hier ja um keinen reinen Horrorfilm handelt. Wer aber ein wenig tiefer gräbt, der wird entdecken, dass das ganze doch passt. Vor allem die Mischung aus Science Fiction, Horror und Thriller werden hier gut miteinander kombiniert. Nachdem sein Versuchsaffe tot ist, sucht der Wissenschaftler ein anderes Versuchsobjekt und findet diesen in dem etwas zurück gebliebenen Mann, der überall den Rasen mäht (daher auch der Name): Er verspricht ihn, mit Hilfe der Technologie intelligenter zu machen, wenn er sich auf all das einlässt. Das er da nicht lange drüber nachdenkt ist klar und er begibt sich auf eine Reise, die sein Leben total verändern wird.

Der Klassiker aus dem Jahre 1992 hat doch tatsächlich schon 22 Jahre auf dem Buckel. Schon damals hat er über die Gefahren von einer fortschreitenden Technologie gewarnt. Aber auch heute ist das nicht mehr ganz so abwägig und man weiß nicht, was noch alles auf uns zukommt. Die Effekte sind heute natürlich total überholt, aber man muss sich hier auch immer vor Augen halten, wie alt der Film ist. In der damaligen Zeit war das natürlich ein Meilenstein, was man hier an der Technologie rausgeholt hat. Heute lächelt man eher amüsiert darüber, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Es ist auch gut, dass man nur die „normale“ Kinofassung restauriert hat und nicht den Director´s Cut, der immerhin satte 40 Minuten länger geht. Das reicht vollkommend aus.

Den Film haben bestimmt schon viele gesehen, auch aufgrund schon vom Alter her. Wer diesen aber noch nicht kennt, kann dies natürlich noch nachholen. Es ist wirklich erstaunlich, welche tolle Bildqualität man hier aus dem Ärmel geschüttelt hat. Für so einen alten Film ist das eben doch nicht selbstverständlich. Für diejenigen, die den Film vielleicht noch nicht kennen sei gesagt, dass man hier die Erwartungen auch nicht zu hoch schrauben sollte. Sicherlich ist er heute schon ein wenig überholt, aber er hat auf jeden Fall noch seinen Charme. Es braucht ein wenig, bis er sich komplett entwickelt. Solche Klassiker dürfen gerne öfters wieder aus der Schublade geholt werden.

6,5 / 10




Mit freundlicher Unterstützung von


Die Blu-Ray
Anbieter: Mad Dimension
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Deutsch, Englisch HD DTS 5.1
Untertitel: deutsch


{youtube}n6Xq4cjFSiU{/youtube}


Screenshots
















  • Neu

  • Beliebteste News

Loading
Loading