Almost Human




Originaltitel: Almost Human
Herstellung: USA 2013
Regie:: Joe Begos
Darsteller: Graham Skipper, Vanessa Leigh, Josh Ethier
Laufzeit: 80 Minuten
Freigabe: FSK 18






Inhalt :

Mark (Josh Ethier) und Seth (Graham Skipper) sind beste Freunde und leben in dem kleinen Ort Patten in Maine, USA. Im Herbst 1987 wird das ruhige Leben der ansässigen Bevölkerung plötzliche durch merkwürdige Ereignisse aus der Bahn geworfen. Es erscheinen blaue, grelle Lichter am Himmel und Leute verschwinden. Seth und Mark halten jedoch nichts von den Gerüchten über Aliens und UFOs und gehen ihren üblichen Interessen nach. Als sie, wie so oft, gemeinsam ein Bier bei Mark trinken, fällt allerdings urplötzlich der Strom aus und der Gastgeber wird von einem mysteriösen blauen Licht erfasst. Er verschwindet vor den Augen seines Freundes. Jedoch schenkt weder die Polizei noch Marks Freundin Jen (Vanessa Leigh) den Aussagen des jungen Mannes Glauben. Es vergehen zwei Jahre, in denen Seth allein mit dem Verlust seines besten Freundes kämpfen muss. Als dann ein Serien-Killer anfängt, in der Stadt sein Unwesen zu treiben, glaubt Seth, dass sein Freund dahinter stecken könnte. Ist Mark vielleicht auf die Erde zurückgekehrt und nun vom Bösen besessen?



SplatGore´s Meinung :

Die Inhaltsangabe sagt ja eigentlich schon alles aus und wie man sich denken kann, steckt natürlich Mark hinter den Morden. Nachdem er wieder auf der Erde ist, ist er nicht mehr der gleiche. Er wird von einer außerirdischen Kraft getrieben und jedem der sich ihm in den Weg stellt, bringt er zur Strecke. Da das natürlich auch vorkommt, bekommt er eine Menge voll zu tun. Er ist aber eigentlich auf dem Weg zu seiner Ex Freundin, die mittlerweile verlobt ist, um sich mit ihr zu paaren, bzw. eher gesagt ein paar Ableger in sie zu pflanzen. In ihm befindet sich etwas, dass sich auf der Erde breit machen will und diese auch übernehmen will.

Almost Human ist so eine Art Zwischending von Die Körperfresser und John Carpenter´s The Thing. Aber da kann man natürlich noch mehr Filme mit dieser Thematik aufzählen, die eine ähnliche Geschichte vorweisen. Qualitativ kann Almost Human da leider auch nicht ran reichen, dafür probiert man es aber mit ein paar derben und auch äußerst brutalen Splatter Effekten. Diese verfehlen auch keineswegs ihre Wirkung. Man muss sich ab und an doch ein wenig verwundert die Augen reiben, ob das nun wirklich passiert ist. Egal welche Waffe man gerade zur Hand hat, sie dient immer für ein perfektes Verbrechen. In Sachen Härte bekommt man wirklich einiges zu sehen. Das würde man so von dem Film gar nicht erwarten, aber in dieser Hinsicht macht er wirklich alles richtig.

Man fühlt sich stellenweise an die guten alten 80er Jahre zurück versetzt. Der Style verfehlt hier keineswegs seine Wirkung, aber das gewisse etwas fehlt hier leider. An der Umsetzung hapert es ein wenig und der Film ist nicht immer so flüssig, wie man es sich wünscht. Man geht auch nicht so sehr auf die Figuren ein, sondern richtet den Blickpunkt eher auf die Splatter Effekte. Da bleiben dann auch ein paar Fragen unbeantwortet. Aber da es angeblich eine Fortsetzung geben soll, wird man sich dann bestimmt dort mit auseinander setzen und dass man dann da mehr Antworten bekommt. Die wenigen Alienszenen (wenn diese aus dem Körper kommen), sehen auch sehr nett aus und erinnern sehr stark an The Hidden. Wenn der Rest des Filmes auch noch so gut gemacht worden wäre, dann hätte man hier ein richtig guten Beitrag auf die Beine gestellt, so bleibt es aber zumindest ein überdurchschnittlicher Horrorfilm, der sich durchaus sehen lassen kann.

6,5 / 10





Die Blu-Ray
Anbieter: Mad Dimension
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Deutsch, Englisch HD DTS 5.1
Untertitel: deutsch

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