Der letzte Auftrag




Originaltitel: Der letzte Auftrag
Herstellung: Deutschland 2014
Regie:: José Hidalgo
Darsteller: José Hidalgo, Martha Lipke, Pia Constantin
Laufzeit: 60 Minuten
Freigabe: FSK ungeprüft






Inhalt :

Ein Auftragskiller “Sisyphos” (José Hidalgo) erhält von Gangsterboss „Léboss“ (Mathias Pidpilik) seine letzte Aufgabe: Er muss das Leben von 5 Menschen opfern. Nur so kann er seine Tochter wiedersehen, die sich in der Gewalt der Gangster befindet. Die Opfer des letzten Auftrags versuchen Sisyphos auf ihre eigene Art umzustimmen. Sie nutzen musikalische Argumente von Pop bis Tango, um ihr Leben zu retten.



SplatGore´s Meinung :

Unter einem Mafia Musical kann man sich nur schwer etwas vorstellen. Immerhin hat man so etwas ja auch noch nie gehört, geschweige denn gesehen. Regisseur José Hidalgo hat mit Der letzte Auftrag einen Film geschaffen, der bislang einzigartig ist. Die Hauptgeschichte dreht sich um ihn – José ist auch gleichzeitig Hauptdarsteller – während er auf der Suche nach seiner Tochter ist. Da er seinem Beruf als Auftragskiller dann alle Ehre machen muss, bekommt er eben diesen Job, dass er5 Menschen opfern muss, um seine Tochter wieder sehen zu können. Da er alles für seine Tochter macht, nimmt er nun diesen letzten Auftrag an und beginnt seine Arbeit.

An sich ist die Story ja nichts ungewöhnliches, doch es ist interessant, wie er alles umgesetzt hat. Es ist alles sehr ungewöhnlich, aber kreativ. Das ist mal was ganz anderes. Man muss sich einmal vorstellen, dass man als Opfer eine Pistole an den Kopf gehalten bekommt und anstatt um Gnade zu flehen um irgendwie zu überleben, fangen diese an zu singen und machen mit dem Killer ein regelrechtes Duett! Es mag sich zwar sehr bizarr anhören, passt aber wirklich sehr gut zum Film. Vor allem die Texte passen immer zu der momentanen Situation. Hier sollte man richtig hinhören. Das ist wirklich klasse, vor allem da José all diese Stücke mit einem Freund (Mello Bündgen) gemacht hat. Auch die Musikrichtung variiert jedes mal. Egal ob Pop, Rock, oder auch mal Tango bekommt man hier zu sehen.

Was auch sehr auffällt ist, dass man gerne ganz besondere Bilder einfangen und dem Zuschauer wieder geben will. Es wird auch mit Liebe zum Detail gearbeitet. Die Kameraeinstellung ist wirklich toll und es werden tolle Bilder eingefangen. Es ist eben alles sehr künstlerisch. Die Schauspielleistung aller beteiligten ist solide. Glänzen können alle, wenn sie mit dem singen anfangen. Mit einer Länge von knapp einer Stunde ist der Film nicht sonderbar lang, aber damit kommt man auch vollkommen hin. Es ist sehr interessant, wie das ganze von statten geht. Man kann es sich nur schwerlich vorstellen, daher ist es immer ratsam selbst einen Blick zu riskieren. Man merkt, dass die Musik bei José eine große Rolle spielt. Dies verarbeitet und zeigt er hier auch.

6,5 / 10



Mit freundlicher Unterstützung von http://josehidalgo.de/



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