La petite mort 2 – Nasty Tapes



Originaltitel: La petite mort 2 – Nasty Tapes
Herstellung: Deutschland 2014
Regie:: Marcel Walz / Ryan Nicholson
Darsteller: Annika Strauß, Mika Metz, Yvonne Wölke
Laufzeit: 83 Minuten
Freigabe: ungeprüft





Inhalt :

Das Maison de la petite mort hat einen neuen Besitzer. Monsieur Matheo Maxime betreibt es mit seiner Gattin. Für Geld von reichen Kunden wird auch hier wieder gefoltert und es obliegt jedem Kunden selbst, wie das Opfer umgebracht werden soll. Die blutigen Spiele können beginnen…



SplatGore´s Meinung :

Es geht wieder los in der „Maison de la petite mort“. Gleich zu Beginn bekommt man ein Intro vor den Latz geknallt, dass man nur so mit den Ohren schlackert. Vor allem bekommt man schon einige Folterszenen zu sehen, wenn noch die Namen vom Cast eingeblendet werden. Das stimmt den Film gleich so richtig ein und die erste Folterszene bekommt man auch gleich zu Gesicht. Schon in den ersten Minuten sieht man, dass man sich meilenweit von Teil 1 abgehoben hat. Allein schon von den eingefangenen Bildern, die Schnitte, die teilweisen rötlichen bzw. violetten Farbfilter, verleihen dem Film das gewisse etwas.

Für diesen Teil hat Regisseur Marcel Walz keinen geringeren als Ryan Nicholson gewinnen können. Ihn sieht man auch in einer kleinen Rolle, aber viel wichtiger ist ja, dass er auch die Effekte gemacht hat, die wirklich unglaublich hart und realistisch sind. Man lässt es hier so richtig krachen und haut ordentlich auf die Kacke. Das Blut fließt in alle Richtungen und es wird gefoltert, als gebe es keinen Morgen mehr. Für eine etwaige deutsche Veröffentlichung, sollte man auf jeden Fall einen riesen Bogen machen, da hier sicherlich der halbe Film rausgeschnitten wird. Zum Glück kommt er aber von unseren Nachbarn aus Österreich, genauer genommen von Illusions in einer uncut Fassung. Man darf sich auf jeden Fall verwundert die Augen reiben, was man hier zu Gesicht bekommt. Hier wird auf die Zensur geschissen und man macht sein eigenes Ding, was man auch beglückwünschen kann.

Gedreht wurde der ganze Film in einem Sado Maso Club. Wenn man jetzt denkt, dass es viel. Eintönig wird, wenn man nur an einer Location gedreht hat, den kann man beruhigen. Langweilig wird es zu keinem Zeitpunkt. Man hat immer wieder andere Räume, in dem man sein Unwesen treibt und dort all seine Perversitäten freien Lauf lassen kann. Auch wenn man es eigentlich nicht mehr sagen muss, ist der Cast wirklich sehr gut besetzt und man muss Mika Metz ein klein wenig hervorheben. Er verkörpert die Rolle des Matheo Maxime (der Besitzer des La petite mort) einfach unglaublich!

Ein fieser, bluttriefender und dreckiger Film, der seinen Vorgänger in die Tasche steckt. Es ist unglaublich, was Walz hier raus geholt hat und mehr als nur einen drauf gesetzt hat. Auch der Score ist richtig klasse geworden und passt zu jeder Zeit rein. Es gibt ein paar sehr erfreuliche Überraschungen, die wir hier leider noch nicht ansprechen wollen, da es den Spaß raus nehmen würde, wenn man im Vorfeld schon zu viel verraten würde. Es betrifft zum einen ein bekanntes Gesicht, ein anderes einen Abschnitt im Film. Man kann nur wirklich hoffen, dass man mit der Reihe weiter macht und es bald einen dritten Teil gibt. Dieser Teil ist durchaus in der Lage, sich zu einem Kultfilm zu avancieren!


8,5 / 10




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