FPS – First Person Shooter




Originaltitel: FPS – First Person Shooter
Herstellung: Deutschland 2014
Regie:: Andreas Tom
Darsteller: Sebastian Kettner, Atlanta Lützelschwab
Laufzeit: 79 Minuten
Freigabe: ungeprüft




Inhalt :

Deine Schwangere Freundin wurde von einem skrupellosen Wissenschaftler gefangen genommen, welcher einen verehrenden Virus entwickelt hat. Um sie zu retten, musst du dich in der alten Klinik, bis auf die Zähne bewaffnet, durchkämpfen, von Level zu Level gegen das dunkle Böse in dem alten verfallenen Gebäude. Doch leider hast du nicht viel Zeit, bei Sonnenuntergang wird das gesamte Gebiet ausgerottet.


SplatGore´s Meinung :

Also erst mal Hut ab, dass man es gewagt hat, einen ganzen Film in der Ich Perspektive, sprich der Ego Shooter Version zu machen. Bislang hat man so eine Perspektive nur in der Spieleverfilmung Doom gesehen, die auch wirklich sehr gelungen war. Natürlich waren Spiele wie Doom, Quake und wie sie alle heissen hier Vorbild, für so ein Projekt. Aber wie so oft kommt es auf die passende Umsetzung an. Es langt nicht immer, dass man eine tolle Idee hat, aber die Umsetzung murks ist. Vor allem einen ganzen Film in so einer Perspektive zu drehen, ist schon mal eine Herausforderung.

Der Film ist natürlich total auf einem Spiel aufgebaut und auch nachempfunden. Die Geschichte dient eigentlich nur zum Mittel als Zweck. Auf der Suche nach seiner verschleppten Frau, trifft er auf zahlreiche Gegner, die er aus dem Weg räumen muss. Das macht er natürlich in bester Manier, wie man es aus den ganzen Games her kennt. Es wird ordentlich drauf los gemetzelt und man hat hier keine Rücksicht auf irgendetwas bzw. irgendjemanden genommen. Was richtig geil ist, dass die ganzen unterschiedlichen Sprüche (auch aus einem Game) dem Spiel ähm Film das gewisse etwas verleihen. Das wirkt noch viel identischer und man glaubt wirklich, dass es sich hier um ein Spiel handelt.

Dass hier auch mal mit dem PC gearbeitet worden ist, lässt sich natürlich nicht vermeiden. Das stört aber auch nicht wirklich. Die Idee mit den Blutspritzern auf der Kamera ist auch klasse und passt wirklich gut rein. Umso erfreulicher ist, dass solch ein Projekt aus Deutschland kommt. Gerade bei den Independentfilmern kommt hin und wieder eine Perle raus, die wirklich begeistern kann. FPS ist auf jeden Fall so ein Beispiel. Der Film macht von der ersten bis zur letzten Minute extrem viel Spaß. Natürlich sollte man ein gewisses faible für Ego Shooter haben, damit der Film einem richtig gut gefallen wird. Aber auch andere Betrachter, sollten ruhig mal ein Blick riskieren.


8,5 / 10


Mit freundlicher Unterstützung von https://www.facebook.com/FPShorror



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