Inbred

 




Originaltitel: Inbred
Herstellung: GB 2011
Regie:: Alex Chandon
Darsteller: Jo Hartley, James Doherty, Seamus O‘Neill
Laufzeit: 98 Minuten
Freigabe: FSK 18





Inhalt :

Eine Gruppe verhaltensauffälliger Jugendlicher wird zu persönlichkeitsbildender Teamarbeit verdonnert und mit zwei Erziehern ins ländliche Yorkshire gekarrt. Klar, dass die Kids von dieser Maßnahme wenig begeistert sind, erst recht nicht, wenn sie dafür am Arsch der Welt festsitzen. Die ebendort lebenden Hinterwäldler verstehen sich aber sehr wohl zu amüsieren, wie die Kids bald merken. Leider ist ihre Auffassung von Spaß eine ganz eigene! Unversehens finden sich die urbanen Problemfälle als Hauptattraktion einer perversen Varieté-Show wieder, deren blutigen Höhepunkt sie wohl kaum überleben dürften …


SplatGore´s Meinung :

Wie immer fängt alles so harmlos an. Man merkt gleich, dass man hier mit viel Liebe zum Detail zu Werke geht. Vor allem aber auch die tollen Landschaftsaufnahmen machen Lust auf mehr. Gepaart mit der passenden Location passt schon mal alles. Und wer Alex Chandon bzw. seine Filme kennt, der weiß dass hier bald die Post abgehen wird. Es ist sehr schade, dass es 10 Jahre gedauert hat, bis Chandon einen weiteren Film gedreht hat, aber das Ergebnis kann sich nach der langen Zeit so richtig sehen lassen.

Filme mit Hinterwäldlern die nicht immer ganz freudig gesonnen sind, gibt es ja schon zahlreich, aber es kommt so oft auf die Umsetzung an. Hier bekommt man gleich zu Beginn schon einen Eindruck, in welche Richtung sich der Film entwickeln wird. Dass die Rednecks allesamt durchgeknallt sind, muss man ja auch nicht wirklich erwähnen und genau so gehen sie auch zur Werke. Eben so richtig schön durchgeknallt. Man findet sich gleich bestens unterhalten und dass bleibt auch bis zum Ende des Filmes so. Man merkt Inbred an, dass er mit mehr Budget gedreht worden ist, als die anderen Filme von Alex Chandon.

Inbred ist ein fieser dreckiger Film. Ein wahres Schlachtfest wird einem hier geboten. Da macht der Engländer mit den „blutigsten Effekten Englands“ seinem Namen alle Ehre. Es wird ordentlich gesplattert und die Gore Szenen können sich wirklich alle sehen lassen. Auch geht man hier nicht wirklich zimperlich mit den Leuten um und genau dass wollen die Zuschauer sehen. Man hat sich hier wirklich etwas tolles einfallen lassen. Bad Taste und Braindead waren eine kleine Inspiration zu Inbred und das merkt man auch. Ein wirklich toller Film, der sehr gut unterhalten kann und sehr bildgewaltig herüberkommt. Passend mit zahlreichen brutalen Effekten bekommt man hier einen wirklich guten Film zu sehen.

8,5 / 10


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