Taxidermia






Originaltitel: Taxidermia
Herstellung: HU, AT, FR 2006
Regie: György Pálfi
Darsteller: Csaba Czene, Gergely Trócsányi, Piroska Molnár
Laufzeit: 90 Minuten
Freigabe: FSK 16






Inhalt :

Taxidermia erzählt die Geschichten von drei Generationen innerhalb einer sehr außergewöhnlichen Familie. Im zweiten Weltkrieg "erfindet" der Soldat Vendel aus Frust über die unmenschlichen Gängeleien seines Leutnants immer ausgefallenere Möglichkeiten der Selbstbefriedigung. Sein ungewöhnliches Hobby hat bizarre und tragische Folgen, resultiert aber auch in einem Nachkommen, der einem wahnwitzigen "Leistungssport" nachgeht: Wettessen. Auch er zeugt einen Sohn, mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft: dem Ausstopfen von Tieren ...


SplatGore´s Meinung :

Regisseur György Pálfi hat mit diesem Werk ein Film geschaffen, der mit Sicherheit sehr sehr viele Meinungen spalten wird. Wobei ich mir auch gut vorstellen kann, dass es nur wenige gibt, die etwas mit Taxidermia anfangen können. Der Film ist so grotesk und fernab von jeglicher Realität, dass man gar nicht weiß was man hierüber denken soll. Nach Sichtung geht einem dieser Streifen noch lange im Kopf rum. Die Geschichte ist wenn man sie hört eigentlich gar nicht so abwegig, aber was man daraus gemacht hat ist doch sehr bizarr geworden. Aber genau das wollte man mit diesem Drama auch erreichen und vor allem mal etwas anderes machen, was einem noch länger in Erinnerung bleiben wird.

Die Geschichte fängt damit an, dass ein Soldat sich auf die unterschiedlichsten Arten sich selbst befriedigt und nur wenig später ein Kind in die Welt setzt. Dann geht die Geschichte damit weiter und setzt ein paar Jahre später ein. Hier ist man gerade dabei sich ein Wettessen zu liefern und alles in sich hinein zu stopfen, so schnell es nur geht. Doch man wird als ein riesiger Fettsack (siehe Bild) enden, der es nicht ein mal mehr schafft auf eigenen Beinen zu stehen. Sein Sohn ist Tierpräparator (Taxidermie) geworden und stopft alles aus, was ihm zwischen die Finger kommt. Doch es wäre ja langweilig, wenn es hier „normal“ zugehen würde.

Man muss sich diesen Film wirklich selbst anschauen, um überhaupt einen kleinen Einblick davon zu bekommen. Die Gesichte spiegelt nur sehr gering wieder, was einem hier um die Ohren fliegen wird. Man kann das gesehene wirklich kaum in Worte fassen, da der Film deutlich kontrovers ausgefallen ist. Natürlich sollte man ein kleines Faible für kontroverse Filme haben, denn Mainstream tauglich ist dieser auf keinen Fall. Für einige ist es Kunst, für andere einfach nur großer Schwachsinn, bei dem man nichts mit anfangen kann. Man muss aber wie immer selbst entscheiden, ob man sich diesen visuell geprägten Film zu muten kann oder gar will.

6 / 10

 

Mit freundlicher Unterstützung von

 

 

Die DVD
Anbieter: Störkanal
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Deutsch, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch






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