Kung Fu Kannibalen






Originaltitel: Diyu wu men
Herstellung: HK 1980
Regie: Tsui Hark
Darsteller: Tsui Siu Chang, Cheung Mu Lian
Laufzeit: 86 Minuten
Freigabe: FSK 18






Inhalt :

In einer kleinen chinesischen Stadt ernähern sich die Bewohner von Menschenfleisch, meistens von Fremden oder Wanderern. Ein Kopfgeldjäger macht sich schliesslich auf, um dort im Städtchen nach einem Mörder zu suchen, doch beide wissen nicht, dass es sich um eine Todesfalle handelt, und schon auf dem Weg dorthin, werden beide von maskierten Angreiffern umzingelt oder müssen sich gefährlichen Fallen stellen, die rundum die Stadt aufgebaut wurden.



SplatGore´s Meinung :

Bei Kung Fu Kannibalen aka Wir kommen und werden euch fressen würde man eigentlich einen Streifen erwarten, bei dem es sich um einen recht harten Film handelt. Vor allem da man aus Fernost ja auch die etwas härtere Gangart gewohnt ist. Doch wer hier ein schönes Schlachtfest erwartet, der wird mehr als enttäuschst sein. Zwar passt der Titel Kung Fu Kannibalen, doch man sollte nicht zu viel Kannibalen erwarten, vor allem nicht solche Szenen, wie man sie aus den alten Kannibalenfilmen (speziell die aus Italien) her kennen mag. Jedenfalls ist der Film weitestgehend auf die ganzen Martial Arts Effekte aufgebaut.

Wenn man mal das Kannibalen Genre in den Hintergrund stellt und sich auf einen reinen Martial Arts Film gefasst macht, dann kann er auf jeden Fall besser gefallen. Es gibt zwar auch ein paar blutige Szenen, aber die machen den Braten auch nicht fett, auch wenn von den Darstellern dann ein paar im Kochtopf landen. Bei dem Film hat man die vorhandene Hungersnot einfach damit kompensiert, das man sich gegenseitig schlachtet und verfüttert, bis irgendwann wieder genug für alle da ist. Solange muss man eben mit sehr wenig, oder eben ein bisschen Menschenfleisch auskommen.

Zu Overacting sei gesagt, passt es doch recht gut hinein, da Kung Fu Kannibalen doch einige lustige Sachen in petto hat. Da fällt es auch nicht weiter auf, das einige der Figuren regelrecht abzudrehen. Durch den Humor verlieren die Effekte ein wenig an Härte, aber das kann man verschmerzen, immerhin wurde ja bewusst dieser Weg eingeschlagen. Es wird sicherlich wieder einige geben, die damit nix anfangen können, oder eben einen Film erwarten, der mehr in die Kannibalenecke geht. Für mich persönlich hätte der Film noch etwas mehr Zunder vertragen können (nicht unbedingt in Splatterform), da man den Unterhaltungsgrad damit auch besser ausreizen kann.


4 / 10



Die DVD

Anbieter: unbekannt
Verpackung: Amaray
Sprachformate: Deutsch 1.0, Chinesisch 2.0
Untertitel: Deutsch, Englisch








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