Baby Blood





Originaltitel: Baby Blood - aka - The Evil Within
Herstellung:
Regie: Alain Robak
Darsteller: Emmanuelle Escourrou, Jean-François Gallotte, François Frappier, and Roselyne Geslot
Laufzeit: 85 Minuten
Freigabe:





Inhalt

Yanka (Emmanuelle Escourrou) arbeitet in einem kleinen Zirkus zusammen mit ihrem gewalttätigen Mann. Eines Nachts entweicht eine Art Parasit aus einem frisch angelieferten Leoparden und nimmt sogleich Besitz von Yanka. Mit dem Monster in ihrem Leib, flieht Yanka am nächsten Tag von ihrem Mann und dem Zirkus. Um nicht mittellos zu sein, hat sie auch gleich noch die Zirkuskasse geplündert, die grosse Stadt kann kommen.



Nach kurzer Zeit beginnt Yankas „Baby“ telepathisch mit ihr zu sprechen und macht ihr unmissverständlich klar, dass es Blut benötigt. Sie verkriecht sich darauf in einer heruntergekommenen Mietskaserne, wo sie von ihrem Ex aufgestöbert wird. Was der gute Mann allerdings nicht weiss: Sie ist Schwanger und ihr Fötus hat Haare auf den Zähnen. Baby braucht Blut und das kriegt es auch. Yanka mordet sich durch die Gegend und mit jedem Toten, wird sie selbst blutrünstiger. Als ihr der Kleine auch noch mitteilt, dass er seine Geburt beim Ozean erleben möchte, zieht Yanka eine blutige Spur aus Gore und Zerstörung hinter sich her.





Scullcleaver´s Meinung

Was für ein irritierender Film. Baby Blood besticht durch eine unglaubliche Atmosphäre, die von Regisseur Alain Robak äusserst gekonnt eingefangen wurde. Obwohl der Film stellenweise fast etwas amateurisch wirkt, kann er genau dadurch überzeugen. Emanuelle Escourrou spielt ihre Rolle perfekt und ist sich für nichts zu schade. Gemessen daran, dass ihre Rolle keine einfache ist, zieht sie sich glänzend aus der Affäre und stellt die zwiespältigen Gefühle der werdenden Mutter durchaus anrührend dar. Auch die weiteren Darsteller geben eine gekonnte Performance ab, wobei ich sagen muss, das der Regisseur es geschafft hat, die wohl hässlichsten Männer Frankreichs für seinen Film zu gewinnen. Alain Robak wollte ursprünglich den „billigsten“ Film machen, wurde aber eines besseren belehrt, denn das Budget schwoll während den Dreharbeiten immer mehr an. Durchaus ein nützlicher Umstand, denn speziell die Special F/X sind mehr als sehenswert. Es gibt einige sehr gorige Szenen zu sehen und das Kunstblut fliesst Literweise.

Kurzum ein Film den ich jedem ans Herz legen kann. Ausser werdende Mütter, die sollten sich den Streifen doch besser erst nach der Niederkunft ansehen. Ach noch so nebenbei: Wer den Regisseur im Film entdecken will, der schaue einmal in den Krankenwagen gegen Ende, denn da ist er einfach zum Platzen!


Wertung: 8,5 / 10




Die DVD

Anbieter: Dragon Special Edition
Verpackung: Amaray
Sprachformate:
Untertitel:
Extras:

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