Twilight Thirst, The

Für Max und seine Freundin Lisa scheinen bessere Zeiten anzubrechen, nachdem beide ihre Drogensucht besiegen konnten. Doch dann stirbt Lisa an einer Krankheit, was Max aus der Bahn wirft. Als er eines Nachts in einem Underground-Club seine eigentlich tot geglaubte Freundin erblickt, traut er seinen Augen nicht. Doch er ist sich sicher, dass es sich dabei um Lisa handeln muss und so begibt er sich auf die Suche nach ihr. Er trifft dabei auf den geheimnisvollen Darius und sein Gefolge. Auch Lisa ist bei ihm und erklärt Max, dass sie dem Tod eigentlich nicht entkommen ist: Sie ist nun Mitglied des Vampir-Clans von Darius. Und auch Max soll den Pfad des Blutes beschreiten, wenn er mit seiner Freundin eine Zu-kunft haben möchte. Eine untote Zukunft selbstverständlich. Doch die ständige Gier nach Menschenblut fordert ihren Preis...


Also wer nun denkt, das es sich hierbei um einen Abklatsch von von Twilight handelt, den kann ich nur beruhigen. Zwar geht es auch hier um Vampire und um die Liebe, doch ausser dem Beinamen im Filmtitel haben die beiden Filme eigentlich nicht viel gemeinsam, was natürlich positiv zu erwähnen ist. Viel mehr ist der Film eher an die Erwachsenen gerichtet und nicht nur an die Jugendlichen, was aber auch die Kennzeichnung der FSK wiederspiegelt. Vielmehr wird in Twilight Thirst auf viel nackte Haut und viel Blut gesetzt.

Leider bleiben aber am Ende ein paar Ungereimtheiten und zwar warum z.B. gerade Lisa auserkoren wird und zu einem Vampir wird, vor allem da sie ja sterbenskrank ist und nur nicht mehr lange zu leben hat. Und da die Vampire nicht gerade zimperlich zu Werke gehen, hätten sie sich ja z. B. auch jemand aussuchen, der nicht gerade am auf dem Weg ins Jenseits ist. Aber irgendwie ziehen sich ein paar solcher Sachen durch den Film und es gibt nicht immer eine schlüssige Erklärung. Aber ansonsten geht der Film schon in Ordnung, da auch mit Verlauf die Kulisse und die Optik immer besser zur Geltung kommt. Erst in dem Club, als Max seine Lisa wieder sieht und dann in dem Unterschlupf der Vampire. Aber es sind dann auch wieder ein paar Kleinigkeiten, die positiv ins Gewicht fallen, so wie etwa in dem Club, als Max gleich mal von einem „Sklaven“ angemacht wird, der eine Leine um hat und seiner „Meisterin“ hinterher watschelt.

Was bei dem Film sofort ins Auge fällt ist, dass es hier nicht gerade zimperlich zur Sache geht und der rote Lebenssaft nur so am sprudeln ist. Und das wirklich nicht zu wenig und man kann annehmen, dass die Vampire so gut wie keine Chance auslassen, um ihren Hunger zu stillen und die Menschen ein wenig anzuknabbern. Wobei anknabbern stark untertrieben ist, da sie regelrechte Fetzen & Stücke aus ihren Opfern reissen und das Blut wie in Fontänen nur so am raus schießen ist. Das ganze bewegt sich aber noch am Rande der „Normalität“, wirkt vor allem nicht ganz so stark übertrieben, auch wenn hierbei nicht mehr all zu viel fehlt. Doch diese Szenen werten den Film gehörig auf und gerade deswegen, sollte man die Vampire noch ernster nehmen, als man es ohnehin schon tun sollte.

Man bekommt zwar noch ein wenig von der Liebesgeschichte zwischen Max und Lisa mit (vor allem wenn er sie dann als Untote wieder trifft), doch es kommt auf keinen Fall kitschig herüber, oder nervt in irgendeiner Art und Weise. Alles in allem hat man hier auch die Darsteller gut gecastet und es passt jeder in seine Rolle. Vermutlich dürfte nicht jedem dieser B – Movie, doch wenn man mit nicht all zu hohen Erwartungen an die Sache heran geht, dann geht das ganze auch schon in Ordnung. Es gibt auf jeden Fall bei weitem schlimmere Filme in diesem Genre und über dem Durchschnitt kann sich Twilight Thirst auf jeden Fall ansiedeln.



Wertung: 6,5 / 10



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