HenrX' Mumpitz

American Karate Tiger

Originaltitel: Showdown
Herstellung: USA, 1993
Regie: Robert Radler
Darsteller: Billy Blanks, Kenn Scott, Ken McLeod, Christine Taylor, John Mallory Asher, Patrick Kilpatrick, Linda Dona
Genre: Martial Arts
Laufzeit: ca. 98 Minuten

Nachdem Kens Mutter arbeitslos geworden ist, müssen sie vom beschaulichen Kansas in die große Stadt ziehen. Eine neue Stadt, bedeutet aber auch eine neue Schule und die sie ist, so gar nicht wie die Alte. Konnte man in Kansas noch auf viele Freunde zurückgreifen, ist hier Cliquenbildung angesagt. Auf einmal ist Ken der Außenseiter. Als er sich noch in die Freundin von Tom verliebt, gibt es noch zusätzlichen Ärger. Dieser ist Kickboxer und weiß wie man einen Kontrahenten vermöbelt. Da Ken nicht den Sandsack spielen will, lässt er sich von Billy, Ex-Cop und geschult in gefährlicher Handkantenakrobatik. Kann Ken es schaffen, Tom zu besiegen und das Herz von Julie zu erobern?

 

Kann er es? Dem passionierten Martial Arts Schauer wird schon wissen wo die Reise hingehen soll. Der deutsche Verleihtitel American Karate Tiger tut da sein übriges. Der Film gehört übrigens nicht in die „Karate Tiger“ Reihe. Was das „American“ im Titel soll, weiß womöglich auch nur der Verleih. Das „Karate Tiger“ ist da schon eher nachvollziehbar, könnte an doch meinen hier ein Remake vor sich zu haben. Das Thema des Filmes ist verblüffend ähnlich.

 

Welche Zutaten haben wir denn hier?

 

Der Neue in der Schule – check

Eine schöne junge Dame, die dem Neuen ins Auge fällt und dem Bösewicht gehört – check

Der jugendliche Kontrahent, der mit dem Neuen um die Frau buhlt – check

Ein Außenseiter der sich sofort mit dem Neuen anfreundet und für den Spaß da ist – check

Der Oberbösewicht und Trainer des jugendlichen Kontrahenten, der allen überlegen scheint – check

Der Gescheiterte, der unseren Neuen trainiert – check

 

Also die üblichen Protagonisten, die in so einen Film gehören, hätte wir da schon mal abgehakt, bleibt also noch die Rahmenhandlung:

 

Neuer, kommt in die Schule, verliebt sich in die Freundin (die aber nicht glücklich in der Beziehung ist) des Schulschlägers. Der vermöbelt den Neuen. Dieser wird dann zu einer Kampfmaschine trainiert und es kommt zum finalen Showdown – check

 

Da wir nun rausgefunden haben, das wir einen herkömmlichen Klopper haben, der alle Zutaten des Genres besitzt, was hebt ihn von anderen ab? Gar nichts! Man kann sich aber darauf verlassen, das der Film, so wie er ist unterhält und nicht langweilig wird. Er wird solide von Robert Radler (Karate Tiger IV) umgesetzt, ohne Überraschungen und sonstige Begebenheiten, die einen vom Film ablenken könnte. Das einzige was man dem Film vorhalten könnte, ist, dass es zu wenige Fights gibt...

 

Alles in allen haben wir hier einen soliden Martial Arts Film, der nicht eingetrampelte Pfade verläßt und so nur im Einheitsbrei, ähnlich gelagerter Filme versinkt...

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